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THE BEST OF STEP BY STEP

Tanzrevue zum 30. Geburtstag am 7. Oktober 2017, 18.00, Max-Taut-Aula

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Mit Folkloretänzen zum Fest nach Riga 2018

Im Juli 2018 gibt es in Riga wieder ein großes Gesang- und Tanzfest, das besonders groß sein wird, denn 100 Jahre lettische Unabhängigkeit werden gefeiert. Wir wollen dabei sein und üben fleißig unsere Folkloretänze.

Wie eine Berliner Erbsenprinzessin in Moskau ein Diplom bekam

Step by Step in Moskau - 8. bis 15. April 2017

Als die Moskauer Theaterpädagogin Tatjana Ronami unser Friedrichshainer Tanzteam „Step by Step“ im Russischen Haus in Berlin erlebte, lud sie uns prompt zu einem Auftritt in ihre Heimatstadt ein. Im April nahmen 25 Tänzerinnen und Tänzer zwischen 5 und 55 Jahren mit unserem aktuellen Kindermusical „Die Prinzessin auf der Erbse“ in der russischen Hauptstadt an einem Theaterwettbewerb teil.

Eine gute Tänzerin, sagt unsere Chefin Evi Richter immer, kann auch auf einer Briefmarke tanzen. Was sie damit meint: In jeder Situation und an jedem Ort, egal wie klein oder groß die Bühne, wie winzig die Umkleide (falls es überhaupt eine gibt). Darin sind wir Amateurtänzer Profis!

In Moskau angekommen, proben wir also gleich auf dem schmalen Streifen zwischen den Gepäckbändern des Flughafens Domodedowo. Die auch auf ihre Koffer wartenden Flugreisenden aus Spanien und Italien freut‘s – und wenige Stunden später die Gäste in unserem Hotel Korston, auf dessen Flur vor den Fahrstühlen wir unsere Generalprobe für den großen Auftritt tanzen. Schon zehnmal haben wir vor rund 2.000 Zuschauenden in Berlin das Märchen von der empfindsamen und leidenschaftlichen Prinzessin gezeigt – aber unser Lampenfieber ist trotzdem riesig. Schließlich sind wir in DEM Land des klassischen Balletts, der Heimat von „Schwanensee“ und dem „Nussknacker“!

Moskau: Größer, schneller, lauter

Die Hauptstadt von Russland ist dreimal so groß wie Berlin. Weil die Staus hier noch länger sind, nutzen wir wie Millionen Moskauer die Metro. Die Untergrundbahn fährt weit tiefer unter der Erde als die Berliner U-Bahn, sie ist schneller, aber auch lauter. Viel mehr Leute sind unterwegs, und wenn Ältere oder Familien mit kleinen Kindern einsteigen, wird ihnen sofort ein Platz angeboten. Berühmt aber ist sie vor allem dadurch, weil viele Stationen unterirdischen Palästen gleichen; die Station Teatralnaja zum Beispiel sieht wirklich aus wie ein riesiges Theaterfoyer!

Wir steigen aus am Roten Platz. Hier steht der Kreml, von wo das Land seit Jahrhunderten regiert wird: früher vom Zaren, heute vom Präsidenten. Die für die russischen Kirchen typischen runden Zwiebeltürme glänzen in der Sonne und geben ein beliebtes Foto- und Postkartenmotiv ab. Zur Stärkung essen wir unterwegs Pelmeni, ein russisches Nationalgericht. Die meist mit Hackfleisch gefüllten Teigtaschen ähneln den deutschen Maultaschen, hier isst man sie mit Smetana, einer leckeren Sahne. Dazu gibt’s roten Traubenmost oder schwarzen Tee – in den meisten Restaurants kommt der aber nicht mehr aus dem typisch russischen Samowar.

Bretter, die die Welt bedeuten

Wir besuchen das Bolschoij-Theater, das weltberühmt für seine Ballettaufführungen ist! Eine Abendvorstellung können wir uns nicht leisten, aber eine Besichtigung am Vormittag. Als wir unter den glitzernden Kronleuchtern auf den rotbesamteten Stühlen sitzen, stellen wir uns vor, wie Schwanensee und Nussknacker das Publikum verzaubern.

Unsere Auftrittsbühne dagegen befindet sich im Großen Pionierpalast, der uns etwas an unser FEZ in Berlin-Köpenick erinnert. Am Internationalen Tag der Kosmonauten am 12. April – 1961 ist da der Russe Juri Gagarin als erster Mensch ins All geflogen – erleben wir hier eine Show, in der ehemalige Kosmonauten erzählen, wie klein, zerbrechlich und schutzbedürftig unsere Erde vom Weltall aus aussieht. Für unsere Vorstellung bekommen wir ein Diplom – diese Auszeichnung erhalten 20 von insgesamt 100 teilnehmenden Gruppen. Neben der Musik und Choreographie sind auch unsere eingestreuten russischen Sätze gut angekommen, die wir vorher auswendig gelernt und auf unsere Hände geschrieben haben.

Tanzen, das haben wir auch schon bei unseren Reisen nach China und Kuba, Lettland und Polen erlebt, ist eine Sprache, die man überall versteht. Wer von euch Lust dazu hat, kommt einfach mal bei uns vorbei! Auf www.TanzteamStepByStep.de findet ihr alle Informationen – und bald auch das Tagebuch, Fotos und sogar einen Film über unsere Moskaureise.

Frauke Zelt, Tanzteam Step by Step

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